Startseite -> Nachrichten

 

 

   

 

Weltgebetstag aus Malaysia

  

"Steht auf für Gerechtigkeit"

 

 

Freitag,

2. März 2012

Steht auf für Gerechtigkeit – Unter diesem Motto  feiern Menschen in über 170 Ländern am Freitag, dem 2. März 2012, Weltgebetstag.

   

Folgende Gottesdienste finden im Kirchenkreis Münden statt:

 

Region Stadt Münden:

Hann. Münden: 19.00 Uhr, St. Blasiuskirche (in ökumenischer Gemeinschaft mit Ev.-ref. und Röm.-kath. Gemeinde sowie Freikirchen)

Hedemünden-Oberode: 19.00 Uhr, Trinitatis-Kapelle Oberode

Gimte-Hilwartshausen und Hemeln-Bursfelde: 19.00 Uhr, St.-Marienkirche Gimte

 

Region Untergericht:

Dransfeld und Niemetal-Bühren: 19.00 Uhr, Röm.-Kath. St. Marienkirche Dransfeld (ökumenisch)

Scheden-Dankelshausen: 19.00 Uhr, St. Markuskirche Scheden

Jühnde-Barlissen-Meensen: 19.00 Uhr, St. Johanniskirche Meensen

 

Region Obergericht:

Speele: 16.00 Uhr, Pfarrsaal

Lutterberg: 19.00 Uhr, Gemeindehaus neben der Kirche

Uschlag, Benterode/Sichelnstein: 17.00 Uhr, Pfarrscheune Uschlag

 

Die Gottesdienste werden jeweils von Frauen aus den betreffenden Gemeinden vorbereitet. Im Anschluss an die Feier wird überall zu einem gemütlichen Beisammensein bei einem Imbiss mit typischen Gerichten aus Malaysia eingeladen.

   

  

Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil.

  

Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben.

  

Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden... Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit  werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott.“ Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen: Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden.

Weitere Informationen unter www.weltgebetstag.de.

 

Bildmaterial zu Malaysia finden Sie hier >>> Downloadcenter

 

Das Titelmotiv zum Download finden

Sie hier >>> Download Titelbild

 

 

Startseite -> Nachrichten