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Kontakt

Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde

Marienkirchstraße 8

34346 Hann.-Münden

       

fon: (05541) 4605
fax: (05541) 4965

fax: (05544) 644
eMail: kg.gimte@evlka.de

             

PastorIn

Elisabeth Michalek-Vogel
Bernd-Joachim Vogel

            

 

Bürozeiten

 Dienstag 15.00 - 17.00 Uhr

          

 
   
     

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  Unsere Gemeinde

   

Die Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde besteht aus den Weserdörfern Hemeln, Glashütte und Bursfelde. Politisch gesehen gehören die Dörfer Glashütte und Bursfelde zur Ortschaft Hemeln.

In Hemeln gibt es 19 Vereine und Verbände, die sich zu einem Kulturausschuss zusammen geschlossen haben. Diesem Kulturausschuss gehört auch die Kirchengemeinde Hemeln-Bursfelde an. Wir sind also fest in die Dorfgemeinschaft integriert.

  

Unsere Kirchengemeinde hat eine Kindertagesstätte, die auch Kinder unter 3 Jahren aufnimmt, und einen Friedhof. Außerdem verfügen wir über aktive Kreise und Gruppen, wie Kindergottesdienst, Seniorenkreis und Flötenkreis (Erwachsene und Kinder), die alle von Ehrenamtlichen geleitet werden. Kirchenpolitisch gesehen, ist die Pfarrstelle in Hemeln seit dem Jahr 2000 vakant. Wir werden pfarramtlich von unserer Nachbar-Kirchengemeinde Gimte-Hilwartshausen versorgt.

  

Update: Auf Grund weiterer Einsparmaßnahmen werden wir pfarramtlich, ab 01.07.2012, zunächst von der Kirchengemeinde Niemetal mitversorgt.

 

Kloster Bursfelde

   
     

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Kirchenvorstand

bis 10. Juni 2012

   

   

Pastorin Elisabeth Michalek-Vogel

(Kirchenvorstandsvorsitzende)

Berliner Straße 95, 34346 Hann. Münden

(05541) 4605

Marion Richter

(stellv. Kirchenvorstandsvorsitzende)

Köhlerweg 8, 34346 Hann.Münden

(05544) 1231

Volker Meng

Weserstraße 3, 34346 Hann.Münden

(05544) 912424

Christiane Brandes

Am Lohberg 14, 34346 Hann.Münden

(05544) 1079

Malte Isenberg

Unterdorf, 34346 Hann.Münden

(05544) 7087

Eckhard Koch

Opferwiese 1, 34346 Hann.Münden

(05544) 1991

Reinhard Ludewig

Hauptstraße 43, 34346 Hann.Münden

(05544) 912588

   

 

Kirchenvorstand

am 18. März 2012 neu gewählt.

(Der Kirchenvorstand muss nach dem 10.06.2012 zu seiner ersten, konstituierenden, Sitzung

zusammenkommen)

   

Gewählte Mitlieder:

- Malte Isenberg

- Katja Weddig

- Eckhard Koch

- Gerlinde Dell

- Sven Kühne

Berufene Mitglieder:

- Gitta Koch

   
     

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  Mitarbeiter(innen)

 

Küsterin

 

Roswitha Göbert

      

 

 

Pfarramtssekretärin

 

Heike Bühler

        

 

 

Organistin

 

Ute Schmidt-Mackenroth

      

 

 

Raumpflegerin

 

Bettina Koch (Pfarrhaus)

 

 

Hausmeister

 

Hans-Werner Dell (Pfarrhaus)

 

 

Chorleiterin

 

Christiane Brandes (Flötenkreis)

 

         

 

 

Erzieherin

 

Sabine Grünewald (Leitung KiTa)

 

 

 

 

Andrea Jahnke

 

 

Raumpflegerin

 

Angela Koch (KiTa)

 

          

 

 

Friedhofsverwaltung

 

Jürgen Rensberg (Arbeitsteilung)

Heike Bühler (Arbeitsteilung)

   

 

 

Friedhofsgärtner

 

Hans-Werner Dell

           

 

   
     

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Kreise und Gruppen

 
 

Seniorenkreis

 

Christiane Brandes (Ehrenamtlich)

 

 

 

 

Marion Richter (Ehrenamtlich)

             

 

 

Flötengruppe

 

Christiane Brandes (Ehrenamtlich)

            

 

 

Kindergottesdienst

 

Reinhild Mönnikes-Meng (Ehrenamtlich)

Marion Richter (Ehrenamtlich)

Svenja Bade (Ehrenamtlich)

 

 

 

 

 

 

 

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Unsere Kirche

 

 

 

Themenauswahl

Geschichte der Marienkirche zu Hemeln

Die Kirche bis 1681

Die Kirche nach 1681

Die Orgel

Bekannte Daten zum Altar

Buntglasfenster

 

 

 

Geschichte der Marienkirche zu Hemeln

Der romanische Westturm der Hemelner Kirche, wurde um 1200 errichtet. Die Schalllöcher sind durch Mittelsäulen unterteilt, deren Kapitelle mit dämonischen Masken verziert sind. Seit dem ausgehenden Mittelalter erklingen von hier Glocken und künden, was die Stunde geschlagen hat.  

 

Der schmucklose Kirchenbau wurde 1681 wie der Turm in Bruchsteinmauerwerk errichtet. Der aus Holz gefertigte Altar wurde 1681 von dem Künstler Fabaring geschaffen. Die Kanzel war über lange Zeit Teil der oberen Altarwand und erhielt bei der grundlegenden Renovierung 1966 ihren jetzigen Platz.  

 

Der als Tryptichon konzipierte Altaraufsatz zeigt zu Unterst das Abendmahl in zeitgenössischer Darstellung: Christus, der Wissende und Liebende inmitten seiner naiven und treuherzigen Jüngerschar. In der Mitte die Düsternis des Karfreitags als Bild dieser Weltzeit. Maria und Johannes unter dem Kreuz verkörpern den Glauben der Kirche. Je 2 Evangelisten zur Rechten und zur Linken berichten, was für uns geschehen ist. Zu Oberst steht der Auferstandene Christus mit geöffneten Armen, dem Betrachter entgegenkommend, um ihn anzunehmen.

       

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Kirche Hemeln
 

 

 

Die Kirche bis 1681

Die Hemelner Kirche, mit ihrem alten rechteckigem Turm, besaß ursprünglich ein Kirchenschiff in einer Breite von 7,50 m. damit wart das Langhaus nicht breiter als der Turm und der Dachfirst blieb unter den Schalllöchern des Turmes. Die ehemaligen Öffnungen sind von dem heutigen Dach des Kirchenschiffes überbaut. Von dem Abschluss des Chores der alten Kirche können wir keine Aussage machen. Obwohl die Fundamente der alten Kirche innerhalb des heutigen Kirchenschiffes zu suchen sind, wurden bei den wenigen Baumaßnahmen, die in den letzten 40 Jahren erforderlich waren, keine Fundamente aufgefunden.  

 

In seiner Dissertation weist Herbert Klettge 1935 nach, dass die mittelalterlichen Dorfkirchen der Diözese Hildesheim, zu der auch Hemeln gehört, erst in der Zeit zwischen 1133 und 1160 Türme erhalten dürfen. Von der gekoppelten Schallöffnung her mit seinem ausdruckstarkem Kapitell, dass auf jeder Ecke einen Kopf zeigt und damit das Böse abhalten soll, das über diese Öffnung in die Kirche eindringen könnte, finden wir in Hemeln noch frühe Stilrichtungen, wie wir sie von der nicht datierbaren sehr alten Drüggeler Kapelle an der Möhne oder aber von der Kirche auf der Reichenau im Bodensee her kennen. eine Datierung in das 2. Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts ist deshalb für den Verfasser nicht ausgeschlossen

Auch das Kirchenschiff bestand in dieser Zeit bereits aus Natursteinmauerwerk und deutet darauf hin, das fremde qualifizierte Maure hier tätig wurden, die in der näheren Umgebung nicht ansässig waren. Dass das Kirchenschiff keine Fachwerkkonstruktion war, wird deutlich am Übergang zum Turm auf der Innenseite hinter der Orgel, bei der noch die alte Verzahnung sichtbar ist und durch die schriftliche Überlieferung aus dem Jahre 1776, bei der von der schadhaften Kirche die Rede ist und in der nicht von Wänden , sondern von gerissenen Mauern gesprochen wird.  

 

Das Turmdach ist vermutlich von Anfang an  ein Giebeldach in Nord/Süd. Richtung, das mit Buntsandsteinplatten fachgerecht abgedeckt werden konnte.  

 

Die Geschossdecken aus dem Turminneren sind Reste aus verschiedenen Epochen, die ein vielfach umgebautes Traggerüst einer unverstandenen Konstruktion darstellen und heute die Kräfte aus dem Glockenstuhl in statisch unbestimmbarer Weise aufnehmen müssen.

Der Zugang durch die Turmtür an der Südseite führte früher nur in den Läuteraum und nicht wie heute auch von dort in das Langschiff.. Der Raum hat eine nicht mehr von unten sichtbare gewölbte Decke, die mit einem verschließbaren Einstieg versehen ist. Über diesen Einstieg wurden nicht nur die Glocken in den Turm gezogen, sondern in Krisenzeiten hatte man hier rüber eine Rückzugsgelegenheit,die verteidigt werden konnte. Für die Durchführung der Läuteseile durch die Gewölbedecke wurden gläserne, trichterförmige Schutzhülsen eingebaut, um die Seile beim läuten zu schonen. Sie sind offenbar sehr alt und stammen aus den Waldglashütten der Hemelner Umgebung.  

 

Das Turmmauerwerk ist etwa bis zur Gewölbedecke romanisch erhalten. Darüber mussten die Wände des Turmes erneuert werden. Dies wurde 1681 erforderlich. Der Turm ist auf Hanglehm gegründet, wie eine Aufgrabung von 1994 ergeben hat. Auch heute noch muss mit Durchfeuchtungen des Baugrundes bei Hochwasser und mit einer Austrocknung des Hanglehmes des nach Südwesten geneigten Hanges in Trockenjahren gerechnet werden. Hiermit ist ein Quellen und Schwinden des Gründungshorizontes verbunden.

Nach Auskunft der Pfarrakten drohte der Turm im 17. Jahrhundert in die Weser zu rutschen. Ob ein Teil wirklich abrutschte oder ob man das Mauerwerk wirklich abgetragen und wieder aufgebaut hat, wissen wir nicht. Die Säulen und Traversen in den Schalllöchern wurden ebenso wie die Steine wieder verwendet. Doch das in der Erbauungszeit sorgfältig hergestellte romanische Mauerwerk mit Eckquadern, durch gebundene Steine mit Schichtenabgleich, ist ab einer Höhe von etwa 3 m verloren gegangen. Leider ist auch an vielen Stellen ein Schalenmauerwerk aufgeführt, das im Kern Bruchreste enthält, wie es im 17. Jahrhundert üblich geworden war.  

 

Seit dieser Zeit ist ein vor die Wand gesetzter Strebepfeiler vorhanden, der 1 m tief gegründet und so hoch geführt wurde, das er die Kräfte aus der gewölbten Decke aufnehmen konnte. Leider hat die anhaltende Bewegung aus dem Untergrund die Ecken des Turmes im Innern wieder aufgerissen, so das recht bald eine dauerhafte Renovierung vorgenommen werden muss.  

 

Im Bereich der Schallöffnungen sind auch noch später Eingriffe vorgenommen worden. Bei der Anschaffung neuer Glocken, die größer waren als die  Alten und die nicht mehr durch die Öffnung im Gewölbe passten, wurde auf der Nordseite nicht nur die vorhandenen Säule entfernt, sondern auch die Schallöffnungen ausgebrochen, um  von Außen die Glocken hochziehen und in den Turm einbringen zu können. Dabei ist wohl auch eine Säule zerbrochen, so dass man in der Nordseite über neuem Mauerwerk eine neue Säule findet, bei der die darüber liegende Traverse zusätzlich eine „greifende Hand“ erhalten hat. Die Traverse wurde 1884 datiert und entspricht in der Ausbildung sonnst den übrigen romanischen Schallöffnungen.

       

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Die Kirche nach 1681

Im dreißigjährigen Krieg wurden das Dorf Hemeln, Pfarrhaus und Kirche stark zerstört. Der Dachstuhl des Langhauses war durch Brand geschädigt und die Wände gerissen. Die Hemelner wandten sich 1681 an König Ernst August von Hannover mit der Bitte, ihnen beim Abbruch und Wiederaufbau zu helfen. Die erbetene Hilfe blieb aus und die Hemelner haben recht lange für das mit 800 Talern veranschlagte neue Langhaus ihre Schulden abgetragen.

1681wurde ein Langhaus angefügt, das auch den Turm im Untergeschoss in den Kirchenraum einschloss. Das schlichte Langhaus erhielt auf jeder Seite zwei rundbogig überwölbte Fenster und einen Chor in der Form eines halben Achtecks mit zwei weiteren Fenstern. Das neue Langschiff wurde mit einem freitragenden Kehlbalkendach versehen, das eine Tonnenwölbung über dem Kirchenschiff zuließ. Die Eindeckung erfolgte mit Buntsandsteinplatten, die mit dem Schiff Weser aufwärts herangebracht wurden.

Die Deckenuntersicht aus breiten gesägten Dielen, wie sie im Bramwald hergestellt wurden, ergab das Tonnengewölbe. Die Dielen waren stumpf gefügt, blau und silbern angemalt und mit goldenen Sternen verziert. Dazu passend ließ sich die Kirchengemeinde 1694 den Altar und die vermutlich 1686 angeschaffte Bildwand gold und Silberfarbig ausmalen. Die Pracht im Inneren der Kirche, wie sie vor 1700 entstand, ist leider nicht erhalten geblieben.

Mit dem Neubau des Langhauses ist auch die Öffnung in der Turmwand verbunden, um das Kirchenschiff zu erweitern. Die Herstellung eines Schwibbogens an dieser Stelle sollte sich in Zukunft als sehr verhängnisvoll erweisen. Als sich das Außenmauerwerk des Turmes unter der eingeleiteten Last des Schwibbogens verformte und ausbeulte, setzte man einen Strebepfeiler auch an diese Stelle gegen die Turmwand, um Turm und Kirche zu erhalten. Er verunstaltet noch heute die Südseite und kann nicht ohne umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz verändert werden.  

 

Osenbrück nahm 1984 in seiner Jubiläumsschrift an, das dieser Schwibbogen erst bei dem Umbauten der Kirche 1966 entstanden sei. Das trifft nicht zu. Der Bogen war in der Zwischenzeit wieder mit Brettern bis auf eine Zugangstür zugeschalt worden, da sich dieser Kircheteil nach Einbau der Emporen nicht mehr zum Gottesdienst nutzen ließ. Es ist jedoch richtig, das der Bogen 1966 wieder freigelegt wurde.  

 

Da im 18. Jahrhundert auch das neue Langhaus für die Bevölkerung zu klein wurde, entstanden wie in vielen anderen vergleichbaren Gemeinden Einbauten, die eine mehrgeschossige Nutzung zuließen.

  

Die Empore, die nicht nur im Westen vor dem Turm errichtet wurde, reichte auf einer Seite fast bis zum Altar. Das Obergeschoss war den Männern vorbehalten und wurde als Mannhaus bezeichnet. Das Holzwerk der Empore war gestrichen und ahmte in Wischtechnik edleres Holz nach. Auch dies entsprach der Mode der Zeit. bei der Renovierung der Orgel konnten 1994 Farbproben freigelegt werden, die aus dieser Epoche stammen.

110 Jahre hielten in den Fenstern die kalkarmen Glasscheiben der Wald­glashütten. 1791 wurden sie ersetzt, weil sie vom sauren Regen blind geworden waren. Die neue Verglasung wurde wieder in Waldglas ausgeführt, jedoch im größeren Format, so dass man auf die äußere Stützeisenkonstruktion verzichten konnte. Die neuen grünen Gläser aus heimischer Produktion hatten eine noch geringere Lebensdauer. Schon 1852 wechselte man sie aus. Diesmal auch die Fenster selbst und ersetzte das Glas durch „bestes weißes Glas.“ Zweifarbige Fenster wurden von einem Nach­kommen der Familie Pape 1936 gestiftet.

1852 war auch das Kirchenschiff mit Buntsandsteilplatten eingedeckt worden. Viele schadhafte Platten mussten erneuert werden. In der Folge rosteten die alten eigentlich sehr haltbaren Schmiedenägel der Bedachung durch. So dass eine Platte nach der anderen vom Dach rutschte. Sie hatten immerhin 170 Jahre gehalten.  

 

Das undichte Dach wurde notdürftig geflickt, dabei litten die Bemalung und die Tonnendecke selbst ebenso wie die Orgel und das Gestühl. Erst 1891 wurde umfangreich renoviert. Dies ist einer großzügigen Spende eines Fritz König zu verdanken, der auch nach der Erneuerung der Kirche und des Kirchplatzes nochmals 5.000 Mark 1902 als Staatsanleihe für eine Stiftung zu Gunsten der Kirchen­ Unterhaltung anlegte.

  

1891 wurden die Buntsandsteinplatten vom Dach genommen, die Sparren neu gelattet und mit Ziegeln eingedeckt. Eine Wetterfahne aus dieser Zeit ist noch erhalten, leider jedoch nicht angebracht. Die Kirche erhielt zu dieser Zeit auch eine neue Tonnendecke, wenig sorgfältig montiert, mit gestrichenen Maschinengefrästen und genuteten Brettern. Sie löste den blauen Sternenhimmel ab.

  

Die stärksten Eingriffe und Veränderungen erfuhr die Kirche 1966unter Mitwirkung des Bezirkskonservators. Der Bodenbelag, aus heimischen Buntsandsteilplatten wurde durch Platten aus grauem Juramarmor ersetzt. Die alten Eichenbänke wurden ebenso wie das Mannhaus aus dem Langschiff entfernt. Die neuen Bänke aus Fichtenholz erhielten einen rötlichen, die Decke einen bläulichen und die Altarwand einen gräulichen Anstrich. Auch die Turmuhr wurde mit dem Erker entfernt. Das Uhrwerk ist noch vorhanden.

Die verbliebene Unterkonstruktion der Orgelempore  wurde weiß lackiert. Hell sollte alles sein und pflegeleicht.

Der schmiedeeiserne Kronleuchter und die Kerzenträger an den Wänden wurden durch kalte, weiße Glasleuchten ersetzt. Das Gebäude ließ sich nun nicht nur elektrisch beleuchten, sondern auch durch Infrarotstrahler beheizen, Ob dies der Bausubstanz gut getan hat, ist zu bezweifeln.  

 

Pastor und Kirchenvorstand bemühen sich seit 1995 darum, diese nicht hinzunehmende Farbgestaltung zu verbessern und neben einer Erneuerung der elektrischen Beleuchtung in Kerzenform und Anbringung eines Kronleuchters eine Möglichkeit für feierlichen Gottesdienste zu schaffen, so wie dies auch Früher in diesem Gotteshaus gewesen ist.

       

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Die Orgel

Die erste Erwähnung einer Kirchenorgel finden wir im Jahre 1743, sie besaß sieben Stimmen. Die heutige Orgel wurde um 1820 von dem Orgelbauer Kuhlmann , ein Verwandter von Stephan Heeren aus Gottsbüren, gebaut. Bis 1936 wurde sie durch einen Bälgetreter mit Luft versorgt. Durch den Einbau eines elektrischen Gebläses entfiel diese Aufgabe 1962 wurde sie wegen ihres besonderen Wertes unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahre 1994 von dem Orgelbauer Haspelmart aufwendig restauriert und in den alten Zustand zurück versetzt. Die Kosten betrugen 177.000 DM. Sie wurden zur Hälfte von der Gemeinde aufgebracht.

       

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  Bekannte Daten zum Altar  

1896 wird in einem Fragebogen das Baujahr des Altars, der aus Holz gefertigt ist, mit 1686 angegeben. 1694 wird mit einem Handwerker, der sich als Contrafrakturmaler ausgibt und mit Fabaring unterschreibt, den Kirchenvorstehern und dem Bürgermeister ausgemacht, das für 25 Taler und ein Trinkgeld für den Gesellen, die Altarwand wieder mit Gold, Silber und beständigen Farben vermalt werden soll. Das heutige Altarbild ist mit einigen plastischen Figuren geschmückt, eine der dargestellten Heiligen, der Apostel Johannes, trägt an seiner rechten Hand sechs Finger. Ist das ein Versehen des Schnitzers oder Absicht?

       

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  Buntglasfenster

Die zwei Buntglasfenster stellen anschaulich die Kreuzigung und die Auferstehung dar. Beide Fenster, 1936 geschaffen von Glasmaler Rohde aus Bremen, sind eine private Stiftung.

       

 

 

 

 

 

 

 

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Internetadresse der Gemeinde Hemeln

www.hemeln.de

  

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